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SCHWEIZ
 
Bad Ragaz

Grand Hotels Bad Ragaz
Gourmetrestaurant Äbtestube: 17 GaultMillau-Punkte
  Auch wer ein Whole in one auf dem Traum-Golfcourt der Grand Hotels Bad Ragaz erzielt, hat einen guten Grund sich in der gemütlichen Äbtestube mit Roland Schmids kreativer, ausgezeichneter Küche
(17 Punkte im GaultMillau 2010) und einem Herrschäftler Pinot noir im Glas verwöhnen zu lassen.
Grand Hotels Bad Ragaz, 7310 Bad Ragaz, Tel. 081 303 30 30, geschlossen: mittags, So und Mo
  http://www.resortragaz.ch

Basel

Stucki mit Spitzenköchin Tanja Grandits: 17 GaultMillau-Punkte!
 

Eine ungewöhnliche Frau, eine ungewöhnliche (Welt-)Küche voller Aromen und voller Überraschungen. Tanja Grandits hat mit viel Mut und Ehrgeiz Basels berühmtestes Restaurant übernommen, das «Stucki». Sie hat die Stadt verzaubert und den GaultMillau auch: Aufstieg auf 17 Punkte!

„Tanja Grandits’ Aromenküche lebt von einer Mischung aus asiatischen Zutaten und vertrauten Grundprodukten. Ihre Geradlinigkeit und die Freude an den einzelnen Aromen machen Tanja Grandits’ Vorgehen beim Essen nachvollziehbar, wobei der Geschmack Ihrer Gerichte trotzdem klassisch bleibt. Ihre Küche tut gut. Ihre farbenfrohen Gerichte sind gut durchdacht. Dabei achtet sie nicht nur auf die gelungenen Würzkombinationen, die oft scharf und süss vereinen, sondern besonders auch auf die Konsistenzen. Tanja Grandits ist sicher und souverän bei der Zusammenstellung verschiedener Aromen. Ihre Teller wirken unangestrengt, mutig und heiter.“
Aus: Der Feinschmecker April 2008
Restaurant STUCKI, Bruderholzallee 42, 4059 Basel
Tel: 061 361 82 22, Fax 061 361 82 03, info@stuckibasel.ch
geöffnet: Di - Sa, während den grossen Messen auch So und Mo

  http://www.stuckibasel.ch

Bel-Air im Grand Hotel Quellenhof: 15 GaultMillau-Punkte
  Auch das Team von Renato Wüst und Aoki Tadashi vom Restaurant Bel-Air im Quellenhof hält die 15 Punkte, eine Würdigung der ausgezeichneten Hotelküche.
Grand Hotels Bad Ragaz, 7310 Bad Ragaz, Tel. 081 303 30 30
  http://www.resortragaz.ch

Bern

Kornhauskeller
  Beeinduckendes, 1998 subtil auf Zeitgeist getrimmtes, imposantes Kellergewölbe im anno 1715 fertiggestellten Kornhausbau. Der Treff-
punkt der Berner, die gerne unter Menschen tafeln und gute Weine schlürfen. Havanna-Fans treffen sich im begehbaren Humidor.
Kornhausplatz 18, 3011 Bern, 031 327 72 72

Zimmermania - Le Bistro
  Echte Pariser Bistro-Atmosphäre. Der Ochsenschwanz mit Kartoffel-
stock ist exquisit, die Weinauswahl nicht allzugross, das Publikum lecker.
Brunngasse 19, 3011 Bern, Tel. 031 311 15 42
  http://www.sac.ch

Schöngrün – Zentrum Paul Klee: 17 GaultMillau-Punkte
 

Erneut ist es dem Gourmetrestaurant Schöngrün unter der Leitung von Werner Rothen und Sous-Chef Alain Rodel gelungen, die GaultMillau-Klassierung um einen Punkt zu steigern. Der Gastro-Partner des Zentrums Paul Klee in Bern ist im neu erschienenen „Guide GaultMillau Schweiz 2010“ neu mit 17 Punkten aufgeführt.
Seit seiner Eröffnung im Juni 2005 konnte das Restaurant Schöngrün seine Punktezahl in der strengen GaultMillau Bewertung kontinuierlich steigern. Mit 15 Punkten gestartet, konnte sich Küchenchef Werner Rothen mit seinem erstklassigen Team 2007 um einen Punkt stei-
gern. Im neusten Guide GaultMillau 2010 gelingt es der Küchenequipe des Schöngrüns erneut, die Juroren mit ihren Gaumenfreuden zu überzeugen und erreicht 17 Punkte. Damit gehört es zu den 70 bestklassierten Gourmettempeln der Schweiz und im Raum Bern sogar als einziges Restaurant mit 17 GaultMillau Punkten. Die hohe Konsistenz und die moderne, innovative Küche, die immer wieder mit neuen Trends und Gaumenfreuden die Gäste überzeugt, haben zu diesem Glanzresultat beigetragen.
Restaurants Schöngrün, Werner Rothen, Monument im Fruchtland 1 3006 Bern
Tel: 031 359 02 90
Fax 031 359 02 91
info@restaurants-schoengruen.ch
geöffnet: Mi - So
Brunngasse 19, 3011 Bern, Tel. 031 311 15 42

  http://www.restaurants-schoengruen.ch

Brent VD

Le Pont de Brent - Gérard Rabaey, 3 Michelin*/19 GaultMillau
  De feine Aiguillette von Petersfisch schmilzt in einem Zitrusjus. Rhabarber entfaltet sich in einem Fächer über einer Eiskugel mit Nüssen und Honig… Die Technik und Kunstfertigkeit von Gérard Rabaey genießen höchste Anerkennung. Aber er möchte sich keineswegs auf seinen Lorbeeren ausruhen. „Immer auf der Höhe zu sein, ist ein wahrer Marathon. Man muss beständig in seiner Leistung sein, und deshalb bin ich sehr organisiert“, erläutert dieser Koch, der ein leidenschaftlicher Radfahrer ist. „Ich bin ein begeisterter Bergfahrer“, gesteht er. In der Küche ist er stets auf dem Gipfel.
Restaurant Le Pont de Brent, Route de Blonay 4, 1817 Brent
Tel. 021 964 52 30, Fax 021 964 55 30
geöffnet: Di-Sa, geschlossen 24.12.2009-7.1.2010
  http://www.lepontdebrent.ch

Champfèr im Engadin

Jöhri's Talvo, 2 Michelin*/18 GaultMillau
 

Die charmanten Jöri's haben mit der Übernahme des Talvo das
kulinarische Juwel im Oberengadin geschaffen (18 GaultMillau-Punkte). Das Talvo, zu deutsch Heubühne, ist aber auch der beliebte und gemütliche Treffpunkt für alle, die gute Küche mit frischen und natürlichen Produkten schätzen und geniessen und das fast rund um die Uhr. Im Talvo finden die Gäste das ganze à-la-carte-Angebot vom frühen Mittag bis zum späten Abend auch für einen «late lunch» oder ein «early dinner». Nicht ganz günstig, aber das waren Juwelen ja noch nie. Buchen Sie im Winter mal über Mittag am grossen Fenster und lassen sie sich viel Zeit und in Sachen Wein beraten.

Brigitte und Roland Jöhri
Via Gunels 15, 7512 Champfèr
Tel. 081 833 44 55, Fax 081 833 44 55, info@talvo.ch

  http://www.talvo.ch

Champfèr im Engadin

Jöhri's Talvo
  Die charmanten Jöri's haben mit der Übernahme des Talvo das
kulinarische Juwel im Oberengadin geschaffen (18 GaultMillau-Punkte). Nicht ganz günstig, aber das waren Juwelen ja noch nie. Buchen Sie im Winter mal über Mittag am grossen Fenster und lassen sie sich viel Zeit und in Sachen Wein beraten.
Via Gunels 15, 7512 Champfèr, 081 833 44 55

Diessenhofen TG
GaultMillau-Entdeckung des Jahres in der Deutschschweiz:
Restaurant Schupfen, Christian Kuchler 16 GaultMillau
  Christian ist der Sohn von Wolfgang Kuchler, der im «Schäfli» in Wigoltingen TG schon seit 20 Jahren für 18 Punkte kocht. Der Vater kann stolz sein: Sein -Junior kocht mit 24 Jahren bereits erstaunlich stilsicher, aufwendig und elegant – er ist GaultMillaus «Entdeckung des Jahres» in der Deutschschweiz, ein Versprechen für die Zukunft!
Im zauberhaften 650-jährigen Anwesen direkt am Rhein (gut 2 Kilometer ausserhalb von Diessenhofen Richtung Stein am Rhein) waren wir schnell beeindruckt. Vom pochierten Wachtelei in Knob-lauchcreme und von der raffinier-ten Jakobsmuschel-Variation (Tatar, Sa-shimi, gebraten mit Zucchini) – zwei Appetithäppchen der schwierigeren Art!
Und von den Vorspeisen. Ein Sa-shimi etwa von erstklassigem Tuna und Orkney-Lachs. Oder eine grossartige Mini-Paella: Calamares, Langustinen, Flusskrebs, Moules und Pouletschenkel vom Mistkratzerli lagen da perfekt gebraten im Teller, dazu ein zum Würfel geformter Risotto. Christian Kuchler verheimlicht nicht, wer ihn zu diesem Gang inspiriert hat: Superstar Alain Ducasse. In dessen Brigade im «Plaza Athénée» in Paris hat der junge Thurgauer anderthalb Jahre gearbeitet, ehe er in der Heimat seinen ersten Chefposten antrat …

Der Einfluss des Vaters macht sich bei den Hauptgängen bemerkbar: Was für tiefe, intensive Saucen! Die kriegt nur hin, wer mit viel Material und noch mehr Geduld an seinen Fonds arbeitet. Sie adelten das Duo vom Kalb (Entrecote, Kalbsbacke) genauso wie das Zweierlei vom Rind (Huft, Milken; mit Gnocchi und Steinpilzen).
Simpel-sympathisch das Dessert: Thur-gauer Beeren, frisch gepflückt!
Einziger Schwachpunkt des Abends: Wer zur Vorspeise Jakobsmuscheln (im Räucherstörsud) ordert, möchte dieser Muschel nicht schon beim Amuse-Bouche begegnen.
Schweizer Illustrierte

Restaurant Schupfen, am Rhein südöstlich von Diessenhofen
Reservation bei Jeannette Fusco und Beatrice Trachsel
8253 Diessenhofen, geöffnet: Mi-So, Tel. 052 657 10 42
info@schupfen.ch

  http://schupfen.ch

Ftan (GR)

Paradies Restaurant «La Bellezza» 17 GaultMillau
  Hier haben sich zwei gefunden, die gemeinsam eine grosse Leidenschaft teilen: die Koch- und Zuckerbäckerkunst. Die Rede ist von Martin und Meike Göschel, die seit Mai 2009 neu im Hotel Paradies in Ftan ihre kulinarischen Genüsse zum Besten geben und auf Anhieb mit 17 GaultMillau ausgezeichnet wurden.

Martin Göschel (37) tritt die Nachfolge von Eduard Hitzberger und Boris Benecke an, der das Paradies zuletzt mit zwei Sterne vom Guide Michelin und 18 Gault Millau Punkte beehrte. «Ich trete ein anspruchsvolles Erbe an. Diese exklusive Küchentradition möchte ich mit Passion und Einsatz weiterführen», hält Martin Göschel fest. Zuletzt kochte er im Tiger Palast in Frankfurt, welcher 2006 zum besten Restaurant ausgezeichnet wurde. Göschel stammt aus einer Architektenfamilie. Dann zog es ihn in die Haute Cuisine – seitdem arbeitet er an kulinarischen Kreationen und wurde 2002 von Gault Millau zum Aufsteiger des Jahres gekürt. «Für mich ist der Wechsel ins Engadin eine reizvolle Herausforderung. In einem kleinen, exklusiven Hotel wie dem Paradies habe ich die Möglichkeit, mich zu entfalten und die Gäste mit Liebe zum Detail zu begeistern. Darüber hinaus ist die regionale Engadiner Küche, mit deren einzigartigen Produkten und Lebensmitteln sehr spannend», meint Göschel weiter.
Hotel Paradies – Restaurant «La Bellezza», 7551 Ftan
Tel. 081 861 08 08, Tel. 081 861 08 09
  http://www.paradieshotel.ch

Fürstenau GR

Schloss Schauenstein: Caminada ist auch«Koch des Jahres 2010»!

 

Der Nachwuchs drängt an die Spitze. Andreas Caminada, 32 Jahre jung und ein Meister des kulinarischen Mehrkampfs, ist GaultMillaus nun nach 2008 auch «Koch des Jahres 2010» und steigt in die 19-Punkte-Liga auf. Sein Reich: eine kleine Küche im mittelalterlichen Schloss Schauenstein. Das Schloss wurde 1257 erstmals urkundlich erwähnt. Es ist die ideale Bühne für Caminadas grosse Küche. Eine feine, aber eine kleine Bühne: Nur 24 Restaurantplätze sowie sechs Zimmer und Suiten stehen zur Verfügung; entsprechend schwierig ist es, beim Senkrechtstarter einen Tisch zu kriegen. Die starke Frau an der Front ist Sieglinde Zottmaier, eine Quereinsteigerin mit sicherem Geschmack. Sie ist seit zehn Jahren auch privat Caminadas Partnerin. Die Vegetarierin ist verantwortlich für den Service und den imposanten Weinkeller.
Das dazugehörende Hotel (individuell und geschmackvoll gestaltete Zimmer) ist von Mi bis So geöffnet.

Mi ab 19:00, Do bis So 12:00 bis 13:30 und ab 19:00
Betriebsferien: 2008 bis 28.11., 2009 13.04 bis 15.05 und 01.11. bis 05.12
Schauenstein Schloss Restaurant Hotel,
Schlossgass 71, 7414 Fürstenau, Tel. 081 632 10 80
kontakt@schauenstein.ch

  http://schauenstein.ch

Genf-Satigny

Domaine de Châteauvieux, Philippe Chevrier, 19 GaulltMillau-Punkte

 

Die Anlage von Peney-Dessus war ursprünglich der Pachthof des von den Genfern im 16. Jahrhundert zerstören Château de Peney. In seinen historischen Mauern, in denen man auch übernachten kann, serviert Chevrier eine innovative und zugleich traditionelle Küche. «Ich erinnere mich sehr gerne an das grossartige und genüssliches Dinner à trois mit dem Winzer Dan Schlaepfer in Chevriers Restaurant-Küche. er und seine Brigade hatten dabei uns und die Gäste im Restaurant stets im Griff».
Künstler sind selten Unternehmer. Philippe Chevrier ist eine der Ausnahmen. Nebst seinem Châteauvieux unterhält Chevrier noch zwei Bistros, ein Event-Catering und eine Delikatessen-Boutique. Trotz dieser Betriebsamkeit hält er sich auf höchstem Kochniveau.
Restaurant de Châteauvieux
geöffnet: Di-Sa
Chemin de Châteauvieux 16, Peney-Dessus, 1242 Satigny - Genève
Tél: 022 753 15 11, Fax 022 753 19 24
info@chateauvieux.ch, reservation@chateauvieux.ch

  http://www.chateauvieux.ch


Horgen

L'O
  Bordeaux im «L'O» aux bords d'eau? Das neue Restaurant mit Terrasse am See soll gemäss NZZ gut, etwas laut und immer rappelvoll sein. Nach Caduff's Wineloft und dem LaSalle bereits der dritte coole Streich von Gastroarchitekt Peter Hotz. Wir waren noch nicht da.
Bahnhofstr. 29, 8810 Horgen, Tel. 01 725 25 25

Hurden

Markus Gass Zum Adler
  Der begnadete und vom Master of Wine Philipp Schwander hochgeschätzte Koch hat vor sieben Jahren vom Waffenplatz in Zürich in den Adler (Besitzer: Stephan Schmidheiny) auf den Rapperswiler Seedamm gewechselt. Hier stehen ihm seine Frau Christine, eine siebenköfigen Brigade und seine Topküche zur Verfügung. Drinnen verblüfft das coole Ambiente und an den Wänden die Videostils von Pipilotti Rist und Roman Signer. Die 17 Punkte im Gault Millau 2007, hat Gass mehr als verdient. Der Wolfsbarsch mit Meerrettichmousse, Rosenkohl und Trockenbeerenessig oder das Zitronenrisotto mit Coquilles St-Jacques und Saubohnen waren ein Augen- und Gaumenschmaus, genauso wie der «Virgule»-Härdöpfelstock zum Kalbsbäggli an Portweinsauce. Er entlockte uns Superlative, die uns angesichts des unbeschreiblichen Genusses direkt banal erschienen. Die Weinauswahl ist am Werden und verbesserungswürdig. Das weiss Gass, und so schien es ihm nicht verkehrt, dass wir zum Fischgericht einen weissen Hermitage 1999 von Chave aus der Manteltasche zauberten. Mal sehen, wie der Sommer 2009 wird, wenn die Wespen im schönen Garten am See wieder auf uns warten.
Cigarrenraucher geniessen ihre Kubaner im Fumoir im ersten Stock.
Hurdnerstrasse 143, Tel. 055 410 45 45, geschlossen: Mo und Di

Küsnacht am Zürichsee

Kunststuben Petermann
  Höher hinaus gehts kulinarisch nimmer (19 GaultMillau-Punkte!), zumindest rund um Zürich. Der einfallsreiche Spitzenkoch Horst Petermann begeistert mit seinen Kreationen immer wieder aufs Neue, und seine Frau Iris bleibt die immerjunge, strahlende Gastgeberin in der eleganten Ambiance des Hauses.
Seestrasse 160, 8700 Küsnacht, Tel. 01 910 07 15, geschlossen: So und Mo

La Punt (Engadin)

Bumanns Gourmet-Restaurant Chesa Pirani
  Bei Bumanns munden nicht nur die mit Safran aus Mund gewürzten Speisen. Alles was hier in den gemütlichen Arvenstuben aufgetischt und (übrigens auch glasweise) ausgeschenkt wird, ist vom Feinsten (18 GaultMillau-Punkte).
7522 La Punt Chamues-ch/Engadin, Tel. 081 854 25 15, geschlossen: So und Mo und ab Ostern bis Anfang Juni sowie Mitte Oktober bis Anfang Dezember. In der Hochsaison täglich geöffnet:
  http://www.chesapirani.ch

Lausanne

ASP | BRP: Anne-Sophie Pic im Beau Rivage Palace!
 

Das neue Top-Restaurant der französischen Star-Köchin Anne-Sophie Pic besticht in modern-gediegenem Ambiente mit einer einzigartigen französisch-schweizerischen Gourmet-Küche. Neben kulinarischen Genüssen beeindruckt das Feinschmecker-Lokal auch mit einem atemberaubenden Blick auf den Genfersee.

Wie so oft entsteht Perfektion in der Küche aus dem Einfachen, sprich der Rückbesinnung auf das Wesentliche. Anne-Sophie Pic beweist dies Mal um Mal. Die Originalität liegt in der richtigen Paarung der einzelnen Aromen, nicht in der Effekthascherei. Hinzu kommt die Liebe zum Detail, die sich wie ein roter Faden durch die verschiedenen Gänge eines Menus ziehen: vom Teller bis zum Service, vom Empfang bis zum Dekor. Es ist kein Zufall, dass Anne-Sophie Pic in ihrem Schaffen das familiäre Erbe (Valence) zitiert und gleichzeitig selbstbewusst die eigene persönlichkeit einbringt. Es versteht sich von selbst, dass sie ausschliesslich mit saisonalen Produkten und vorwiegend mit regionalen Spezialitäten arbeitet. Von GaultMillau bisher noch nicht erfasst.

Place du Port 17-19, 1000 Lausanne, Tel. 021 613 33 33,
Di bis Sa (Mittagessen: 12h00-14h00; Abendessen: 19h00-22h00
geschlossen: So und Mo

  http://www.brp.ch

Lucens VD

Hôtel de la Gare
  Depuis quinze ans qu’il a repris l’Hôtel de la Gare à Lucens, qui appartenait à la famille de son épouse, Jane-Lise, Pierrick Suter n’a cessé de cultiver son credo: une belle cuisine à des prix raisonnables. De l’assiette du jour à midi à 19 fr. au grand menu à 115 fr., il réussit son coup si bien qu’une large clientèle lui fait confiance, au-delà de la région. Hormis ce bon créneau et cette belle cuisine, la convivialité du couple est un autre atout de l’endroit.Les viandes viennent de chez Mérat, à Vucherens. «Je suis obligé… c’est mon frère, rigole le chef. Non, sérieusement, ils ont des superviandes qu’ils font bien rassir.» L’entrecôte est servie avec un beurre maison, le filet de veau du Simmental se parfume à la sauge.
Le fromage arrive du voisin Jean-Michel Rapin, à Granges-Marnand, qui produit Le Maréchal. Ce n’est évidemment pas la seule pâte à la carte, mais Pierrick Suter apprécie celui-ci, qu’il utilise même pour les petits-déjeuners de l’hôtel. «Ça remplace le tilsit ou l’appenzell. Une jolie pâte qui a du goût.»
Les primeurs sont livrés par Angelo Della Vecchia, à Bussigny. «C’est un exemple, ce type. Il se lève à 4 h du matin pour sélectionner les meilleurs produits. Il est fantastique.» 24heures
Avenue de la Gare 13, 1522 Lucens, geöffnet: Di -Sa
Tel. 021 906 81 48, Fax 021 906 82 04
  http://www.hoteldelagarelucens.ch

Luzern

Bam Bou im «The Hotel» des Pariser Stararchitekten Jean Nouvel
  Die kreative, internationale Küche (14 GaultMillau-Punkte) und die gute Weinauswahl (leider nicht mehr ganz so günstig, wie nach der Eröffnung) in Jean Nouvels schwarz-in-schwarz gehaltenem RestaurantBam Bou im The-Hotel-Soussol, sind nur ein Katzensprung von seinem Kultur- und Kongresszentrum entfernt. Drinks gibt es in der Bar «The Lounge». Ob die Luzerner «the most stylish Restaurant der Region» auch so sehen, wie Gastronom Urs Karli, sei dahingestellt. Doch glücklicherweise gibt es ja noch ein paar Zürcher Desingnfreaks.
Sempacherstrasse 14, 6000 Luzern, Tel. 041 226 86 86,
geschlossen: Sa Mittag und So Mittag
  http://www.the-hotel.ch
Jasper im Hotel Palace
  Die kulinarische Handschrift von Ulf Braunert ist GaultMillau 16 Punkte wert. Es sind also nicht nur die IMF, welche die Leuchtenstadt für Lebenskulturorientierte attraktiv machen. Ein Umweg lohnt sich auch für die Weinfreaks, denn die Auswahl ist gross und die Weine sind bezahlbar, mit Ausnahme der sehr teuren Bordeaux. Frank Heinemann, Gastgeber im «Jasper», steht für passende Weinempfehlungen zur Verfügung.
Haldenstrasse 10, Luzern, Tel. 041 416 10 37 oder 041 416 16 16
  http://palace-luzern.ch


Oberägeri

Restaurant Gulm
  Alle schwärmen von Carlo Delmaestro's Italianità mit Blick auf den Ägerisee. Ob fuori oder dentro, es ist exquisit (16 GaultMillau-Punkte). Wer verführt uns dahin?
Gulmstrasse 63, Oberägeri, Tel. 041 750 12 48, geschlossen: Mo, Di


Ormalingen

Putzi's Farnsburg
  Wenn man einen Cowboyhut und ein paar Bisons erkennt, muss man sich noch nicht in den USA wähnen. Des Rätsels Lösung liegt näher und doch nicht am Weg. Wer die historische Bauernwirtschaft ansteuert, wird durch die tolle Lage, die gemütlichen Gaststuben und die herzliche Gastfreundschaft von Andreas Putzi und Beatrice I. Arnosti entlöhnt. Und was Weinfreak Putzi (Andreas), der gelegentliche Cowboyhutträger, aus der Küche zaubert, macht dem Gaumen Freude. Das Passende dazu finden Weinbegeisterte vorbildlich und übersichtlich präsentiert im ausgezeichnet dotierten Weinkeller (ca. 30'000 Flaschen). Das imposante Angebot wurde vom amerikanischen Wine Spectator mit dem Grand Award prämiert. Und die bulligen Bisons – jawohl die gibts da – trifft man im Gehege nebenan. Sie gehören dem Schwager.
4466 Ormalingen, Tel. 061 985 90 30, geschlossen: So ab 18h, Mo, Di


Osterfingen

Gasthaus und Weingut Bad Osterfingen
  Ein Schlupfwinkel für wahre Geniesser, die dem modischen Gastroschnickschnack entfliehen und sich eine Auszeit gönnen möchten. Geniessen sollte man bereits die Anfahrt und dafür den Weg über Eglisau und das Rafzerfeld wählen. Diese Route ist eine ideale Einstimmung auf einen unvergesslichen Abend, der viele zu Wiederholungstätern macht. Wenn man in Jestetten in Richtung Koblenz/Waldshut abzweigt und nach gut zwei Kilometern nach rechts ins romantische Wangental, das eigentlich mehr ein Täli ist einbiegt, hat man den Alltag endgültig verlassen. Als wäre man in die Welt von Harry Potter eingetaucht gehts auf der schmallen Zollstrasse der Zollstation entgegen die meist verlassen ist. Wer soll denn hier schon vobeikommen, ausser ein paar Füchsen oder etwa einem Reh, wenn dieses nich bereits schon in der Küche des nicht mehr weiten Bad Osterfingen vor sich hinschmort. Auf dessen Höhe, biegt man nach rechts ums ehemalge Doktorhaus und parkt den Wagen unter der ausladenden Linde vor dem stattlichen Gasthaus, dem schlossartig anmutenden, geräumigen Haus mit seinen stilvoll eingerichteten unterschiedlichen Stuben, dem für grössere Anlässe prädestinierten Saal und dem verträumten, baumbestandenen Garten. In der Küche wacht Michael Meyer darüber, dass die Qualität seiner heissgeliebten, gutbürgerlichen Küche (13 GaultMillau-Punkte) nie nachlässt. Ein guter Grund auch für André Jäger, gelegentlich von seiner Haute Cuisine in der Fischerzunft in Schaffhausen hierher zu fliehen. Meiers Handschrift prägt auch die ausgeschenkten Weine. Sie stammen von den eigenen Reben direkt hinter dem Gasthaus, bis auf eine Ausnahme, den Zwaa (Zwei). Dieser im Barrique ausgebaute Wein ist ein gemeinsam mit Ruedi Baumann in Oberhallau vinifizierter, sehr guter Pinot noir aus Traubengut von den besten Weinberglagen der beiden Winzer und deren ganzer Stolz.
Zollstrasse, 8218 Osterfingen, Tel. 052 681 21 21, geschlossen: Mo, Di


Rapperswil

Restaurant Schloss Rapperswil
  Ein ganz heisser Tipp für die Verführung einer kulinarisch wählerischen Prinzessin oder eines weinverrückten Prinzen. Michel Dome-Pierri, Gastwirt und Küchenchef im Schloss-Restaurant in Rapperswil ist von «Gault Millau» 2007 mit 14 Punkten ausgezeichnet worden. Zusammen mit seiner Frau Claudia und einem kleinen Team verwöhnt er die Gäste im Schloss. Pierris Credo: «Was irgendwie möglich ist, ist hausgemacht!». Die Räumlichkeiten im altehrwürdigen Schloss ergeben den passenden Rahmen dazu und für Abkühlung sorgt, wenn nötig, ein erfrischendes Sorbet danach.
Lindenhügel, 8640 Rapperswil, Tel. 055 210 18 28, geschlossen:
So, Mo
  http://www.schloss-restaurant.ch

Rehetobel (AR)

Gasthaus zum Gupf
  Walter Klose, der begabte und stolze Koch (16 GaultMillau-Punkte) hat den Gupf gepachtet und beweist mit seiner charmanten Crew den noch so weit hergereisten Gästen, dass sich der Abstecher ins Appenzellerland nicht nur wegen dem landschaftlichen Logeplatz des Gupf und dem grandiosen Weinkeller gelohnt hat.
Apropos Weinkeller: Wer das computergesteuerte Infodesk und die akribisch nach Regionen eingelagerten Weinflaschen bewundert hat, kommt kaum mehr aus dem Schwärmen heraus, denn die Küche liefert Ebenbürtiges auf den Tisch und so sind alle Voraussetzungen zum wahrhaftigen Geniessen gegeben. Das Bijou von einem Haus und die einmalige Lage mit Blick auf Bodensee und Säntis ergänzen den gesamtkunstwerklichen Eindruck. Tipp: Unbedingt reservieren und eines der vier Zimmer oder die Suite buchen, um bei frischer Luft in den Morgen hinein zu träumen.
Gupf 20, 9038 Rehtobel, 9038 Rehetobel AR, Tel. 071 877 11 10,
geschlossen: Mo, Di, sowie vier Wochen im Februar und zwei Wochen ab Ende August
  http://www.gupf.ch

Ricketwil/Räterschen (bei Winterthur)

Landhaus Koblet
  Eine urig-gemütliche kleine Landbeiz, wie es sie leider nur noch selten gibt. Wer sie nicht kennt, muss sich durchfragen, denn sie befindet sich in einem etwas abgelegenen Bauernhof an erhöhter Lage über dem Ort Räterschen. Die Koblets führen die Beiz und den Bauernhof. Am Freitagabend gibts frisch gebackenes Brot – einfach wunderbar – , ansonsten ist die Auswahl sehr klein aber ebenfalls oho! Hausgemachtes «Vorschlegli» (Rohschinken), Schüblig und Speck vom Brettli oder Härdöpfelsalat und hinterher ein Riesenmeringue mit Schlagrahm zu einem Kaffee fertig, und schon schwätzt man über die guten alten Zeiten. Im Sommer sitzt man im lauschigen Gärtli. Und im Winter freut man sich über den manchmal etwas allzu stark einheizenden Kachelofen und die legendäre «Mezgete».
Alfred Koblet-Reimann, Räterschenstrasse, Ricketwil, 8352 Räterschen, Tel. 052 232 51 69


Saas Fee

Waldhaus Fletschhorn
  Nach 28 Jahren am Herd des Waldhotel Fletschhorn scheint Irma Dütsch die Nachfolge glänzend gelöst zu haben. Sie hat das Pouvoir in ihren «Kronprinzen» Küchenchef Markus Neff und Maître Charlie Neumüller übergben die zusammen mit maren Müller dafür sorgen, dass die Stammgäste treu bleiben und neue Gäste sich über den Abstecher freuen (1 Michelin-Stern, 18 GaultMillau-Punkte). Die Weinkarte ist und bleibt verführerisch und das besonders auch dank den Walliser Weinen, die Hansjörg Dütsch am Herzen lagen – Charlie Neumüller hat das Weinangebot sogar noch ausgebaut! Schön, dass nach dem kulinarischen Traum und dem Weingenuss komfortable Zimmer zu vernünftigen Preisen haben sind.
Charlie Neumüller, Maren Müller, Markus Neff, 3906 Saas Fee,
Tel. 027 957 21 31, geschlossen: 17.4. bis 10.6. und 23.10. bis 16.12.
  http://www.fletschhorn.ch

Schaffhausen

Rheinhotel Fischerzunft, 19 GaultMillau-Punkte
  Über den immer jungen und engagierten Küchenmeister André Jäger ist schon viel gutes geschrieben worden, zu Recht. Der unübersehbar am Rhein gelegene Wahlfahrtsort für Feinschmeckerinnen und Geniesser ist eine wahre Oase der Sinne (19 GaultMillau-Punkte). Hier lässt sichs herrlich tafeln und weinen, vorausgesetzt man mag nicht nur, sondern vermag es auch. Und wenn, dann empfiehlt es sich – als krönenden Abschluss – auch in einem der romantischen Zimmer zu nächtigen.
Rheinquai 8, 8200 Schaffhausen, Tel. 052 632 05 05,
geöffnet: Mi-So, Hotel: 7 Tage in der Woche geöffnet
  http://www.fischerzunft.ch

Sierre

Didier de Courten: 2 Michelin-Sterne/19 GaultMillau-Punkte
  Ursprünglichkeit prägt diesen Ort: ein außergewöhnliches Restaurant, das in einem geschichtsträchtigen Gasthaus der Stadt eingerichtet wurde. Doch bei aller Tradition wird die Moderne nicht vernachlässigt, und wenn dann ein begnadeter Koch wie Didier de Courten am Herd steht, ist Gaumenfreude der besonderen Art zu erwarten. Hoch talentiert und ungewöhnlich kreativ, versteht Courten, edle Grundprodukte geradlinig, präzise und mit großartigem Gespür für Textur und subtile Aroma zu einem harmonischen Ganzen zu fügen. Jedem Gourmet geht bereits bei Vorspeisen wie Gnocchi an Safran und grünem Spargel das Herz auf. Ein standesgemäßer Rahmen ist selbstverständlich: Das Interieur ist von schlichter Eleganz. Unaufdringlich, aber stets effizient und freundlich agiert der Service unter Leitung des kompetenten Laurent Gofre.
Hôtel Terminus, Rue du Bourg 1, 3960 Sierre
Tel. 027 455 13 51, Fax 027 456 44 91, geschlossen: So/Mo
Weihn./Neujahr, 23.12.09 - 12.1.2010
www.hotel-terminus.ch
  http://www.hotel-terminus.ch

Steinen SZ

Restaurant Adelboden: Aufsteiger des Jahres 2008
  Ruth und Franz Wiget vom Restaurant «Adelboden» in Steinen sind von «Gault Millau» zu den Aufsteigern des Jahres (zum zweiten Mal nach 2001) gekürt und mit 18 Punkten ausgezeichnet worden. Das gediegene fünfgängige Degustationsmenü gibt es für 145 Franken. Franz Wiget schwört zum Beispiel auf seinen Kartoffelstock, den er liebevoll «Gummelischtunggis» nennt. Das Gasthaus liegt 700 Meterüber Meer an der Strasse von Schwyz nach Sattel.
Restaurant Adelboden Franz und Ruth Wiget 6422 Steinen-Schwyz Telefon 041 832 12 42, geschlossen: So und Mo
  http://www.wiget-adelboden.ch

Uetikon am Zürichsee

Wiesengrund
  Seit langem ein sicherer Wert, das modern eingerichtete Kleinod
von einem Restaurant (18 GaultMillau-Punkte). Hans-Peter Hussong zaubert französisch Beeinflusstes auf die Teller und Ehefrau Ines wirkt als äusserst sympathische Gastgeberin – im Sommer auch im schönen Garten. «Ça vaut le detour!»
Kleindorfstrasse 61, 8707 Uetikon am See, Tel. 01 920 63 60, geschlossen: So und Mo, 7. bis 21. Februar, Ende Juli bis Mitte August

Vouvry VS

Auberge de Vouvry, Martial Braendle, 17 GaultMillau-Punkte
  Nur 15 Minuten von Montreux und Evian entfernt werden Sie von Martial und Marie-Claire Braendle in ihrem schönen Gasthaus im Dorfzentrum empfangen. Im Gourmet-Restaurant erwartet Sie eine besonders originelle Küche. Mitglied der "Grandes Tables de Suisse", Ehrenmitglied der "Jeunes Restaurateurs d'Europe" und in verschiedenen Restaurantführern eingetragen.
Auberge de Vouvry, 1896 Vouvry
Tel. 024 481 12 21, Fax 024 481 17 54
info@aubergedevouvry.ch
  http://www.aubergedevouvry.ch

Vufflens-le-Château VD

Bernard Ravet, 19 GaultMillau-Punkte
  Das Haus hat den Charme eines alten Winzerhauses aus dem 16. Jahrhundert und steht unter Denkmalschutz. Die kleine Boutique, verbunden mit der Rezeption lässt keine Wünsche offen!
Nach der Besichtigung der schönen Geschenkartikel lädt der gemütliche Kaminraum ein zum Apéritif. Hier kann man das Menü aussuchen. Ruth und Nathalie empfehlen und beraten. Nach ein paar Stufen in den ersten Stock findet man seinen Platz für einen geschäftlichen oder privaten Anlass im gediegenen Ambiente. Für Cigarrenraucher ist ist ein speziell ausgestatteter Salon vorhanden.

Der Empfang in Ravets «Ermitage» ist herzlich, es ist ein Familienbetrieb par excellence. Ehefrau Ruth Ravet begrüsst die Gäste, ist aber auch kreativ tätig, etwa als Designerin einer Linie von Wein- und Spirituosengläsern. Sohn Guy Ravet (Jahrgang 1983) hat an den besten Häusern der Welt gelernt und firmiert heute schon gleichberechtigt neben seinem Vater auf der Speisekarte. Die Töchter Isabelle Ravet und Nathalie Ravet arbeiten ebenfalls im Betrieb mit, Letztere als Herrin über Keller und Weinkarte; von «GaultMillau» wurde sie als Sommelière des Jahres 2007 ausgezeichnet. Vater Bernard freut es, dass die Kinder in seine Fussstapfen treten, auch wenn er das nie forciert hat. «Wir haben sie immer in alle Restaurants und Hotels mitgenommen. So sind sie ganz von selber auf den Geschmack gekommen.»
Bernard Ravet legt Wert auf eine entspannte, unkomplizierte Atmosphäre. «Unser Servicepersonal soll niemals steif wirken, aber dennoch die strengen Regeln des Berufs auf hohem Niveau strikt einhalten. Die Mitarbeitenden stehen gerne mit ihrem Rat zur Verfügung, sofern dies gewünscht wird, vermeiden aber sorgfältig, belehrend zu wirken.» In der Tat, man hat zwar den Eindruck, an einem besonderen Ort zu sein, aber niemand fühlt sich bemüssigt, zu flüstern oder das Husten zu vermeiden. Stephan Thomas
Ermitage Ravet, Route du Village 26, 1134 Vufflens-le-Château (VD) Tel 021 804 68 68, Fax 021 802 22 40
geöffnet: Di- Sa, Ende Juli bis Anfang August, Weihnachten/Neujahr
  http://www.ravet.ch

Wengi bei Büren

Mörsching's Sonne Scheunenberg: 17 GaultMillau-Punkte!
  Seit 1. Juli 2000 führen Iris und Kurt Mösching das Restaurant Sonne in Scheunenberg. Innerhalb eines Jahres wurden sie als Jungunternehmer mit 17 Gault Millau Punkten ausgezeichnet.
Seit Frühling 2002 sind Iris und Kurt Mösching die neuen Besitzer der Sonne Scheunenberg.
Iris Mösching, in Dänemark geboren und aufgewachsen, absolvierte ihre Schulzeit und einen Teil ihrer Ausbildung in ihrem Heimatland. Nach Abschluss der Höheren Handelsschule in Horsens, DK, zog es sie ins Ausland. Sie besuchte die Höhere Gastronomie- und Hotelfachschule (HGF) in Thun und schloss diese nach 2 1/2 Jahren erfolgreich ab.
Kurt Mösching, in Schönried/Gstaad geboren und aufgewachsen, absolvierte nach der obligatorischen Schulzeit die Lehre als Koch im Hotel Alpin Nova in Schönried. Auf seiner beruflichen Laufbahn durchlief er verschiedene Funktionen. Als Commis de Cuisine, Chef de partie, Sous-Chef oder Gérant erlernte er bei den besten Gastronomie Adressen im In- und Ausland seine heutigen exzellenten Kochkünste.
Mörsching's Sonne Scheunenberg, Iris und Kurt Mösching
3251 Wengi bei Büren, Tel. 032 389 15 45, Fax 032 389 15 36
geniessen@sonne-scheunenberg.ch
geöffnet: Mi - So, Ferien: 15. Februar bis 2. März 2010
  http://www.sonne-scheunenberg.ch

Wetzikon

Il Casale
  Eine einzigartige Location in unmittelbarer Nähe des Bahnhofs Wetzikon – 0,5 Promille lassen grüssen – mit ihrem tollen, höchst geschmackvoll eingerichteten, eleganten Restaurant, schürt höchste Erwartungen. Gastgeber sind Antonio Colaianni (16 GaultMillau-Punkte) und Chantal Herrmann. Die Qualität der Leistungen, und was aufgetragen wird, besticht nach wie vor durch hohes Niveau und entsprechende, ästhetische Präsentation. Colaianni ist ein Meister, wenn es darum geht, Saucen und Süppchen entstehen zu lassen. Und Weingeniesserinnen und Weinfreunde freuen sich auch über Antonios Faible für exzellente Weine.
Leutholdstrasse 5, 8620 Wetzikon, Tel. 043 477 57 37
geschlossen: So und Mo, Ende Juli bis Anfang August, Weihnachten/Neujahr
  http://www.il-casale.ch

Wigoltingen

Taverne zum Schäfli
  Fernab der Heerstrassen im grünen Thurgau, wo man eigentlich eher einen Apfelmost erwarten würde, finden Weinfreaks die grossartigsten «Möschte». Der Keller, in dem u.a. Grange, Henry Jayer, Pingus und Screaming Eagle lagern, ist einer der bestbestücktesten in der Schweiz. Kuchler, ein gebürtiger Schwabe und verhinderter Velorennfahrer, gehört zu der seltenen Spezies engagierter und fundierter Weinkenner unter den Meistern am Herd. Sein hoch gestecktes Motto für Küche und Keller: «Ich suche die Qualität, die es nicht gibt» (18 GaultMillau-Punkte) und die erreicht er zusammen mit seinem langjährigen, treuen Helfer Simi. Das wissen Gernegutesser/innen, die nicht auf dem Trockenen sitzen bleiben wollen, zu schätzen und es ist ihnen auch einen Umweg wert. Den Gästen, die sich schon mittags einen Abstecher vom Alltag leisten können, serviert Kuchlers charmante Ehefrau Marlis auf Wunsch einen 4-Gänger. Als Starter gibts Suppe, und zwar nicht irgendeine, denn diesem fast vergessenen Gericht gilt Kuchlers Leidenschaft. Abends darf das Menu nach Belieben erweitert werden. Und wer seine Gelüste primär an der Weinkarte orientiert, kann die Wahl der dazu passenden Kreationen getrost dem Maestro überlassen. Apropos Promille: Im Schäfli gibt es auch zwei Zimmer.
Oberdorfstr. 8, 8556 Wigoltingen, 052 763 11 72,
geschlossen: So, Mo, 26 Juli bis 15. August
  http://schaefli-wigoltingen.ch

Winterthur

Taggenberg
  Das freut nicht nur die Schnaibel-Fans: Margriet und Peter Schnaibel, sind seit Herbst 2004 glückliche Besitzer des prächtigen, leicht erhöht gelegenen Gasthofs mit seinem idylischen Garten und den gemütlichen Stuben unweit der Stadt. Seit Januar 2000 bestätigen sie den guten Ruf, den die nach Neuseeland ausgewanderten Herzogs aufgebaut haben in jeder Beziehung und verwöhnen ihre Gäste mit einfallsreichen Gerichten und einer erlesenen Weinkarte und 2006 wurde Peter von GaultMillau Schweiz zum Aufsteiger des Jahres ernannt und mit 17 Punkten ausgezeichnet. Das ist auch für Töchterchen Babette ein Ansporn, dereinst selbst in die Fusstapfen des Vaters zu treten und dafür zu sorgen, dass die Spitzengastronomie auch eine Zukunft hat.
Taggenbergstr. 79, 8408 Winterthur 052-222 05 22, geschlossen:
So und Mo
  http://www.taggenberg.ch


Zürich

Alpenrose
  Eine Ambiance, wie man sie in Zürich nur selten findet, garniert mit hervorragender saisonaler, schweizerischer Küche und auserlesenen Weinen aus den besten Regionen des Landes (13 GaultMillau-Punkte). Tine Giacobbo steht am Herd und Catarina Sinniger versprüht ihren Charme an den Tischen.
Katharina Sinniger, Tina Giacobbo, Fabrikstrasse 12, 8005 Zürich,
Tel. 044 271 39 19, geschlossen:
Mo sowie Sa und So mittag
  http://www.restaurant-alpenrose.ch
Bärengasse

Bei der Eröffnung des Restaurants Bärengasse im Lichthof am Zürcher Paradeplatz rollten das Zürcher Multitalent Dieter Meier sowie Nicolas J. Maeder und Patrik Bruderer den roten Teppich aus und boten ihren Gästen einen Vorgeschmack auf das, was sie künftig erwarten wird: «Hervorragendes Bio-Fleisch» von Meiers Farm «Ojo de Agua» in Argentinien. Wir waren kürzlich da und haben uns sehr gefreut über das «urban-pariserische», geschmackvolle Ambiente und die freundliche Bedienung. Das gekonnte «Meiersche» Individualität vermittelnde Bärengasse-Erscheinungsbild mit dem jonglierenden Bären ziert auch Speise- und Weinkarten und findet sich auch auf den Tellern. Meiersche Handschrift zeigen auch die schwarz-weiss Illustrationen, die das weisse Deckenfries zieren. Die silberne Voiture für warme Tagesgerichte ist sicherlich eine Referenz an die Zürcher Kronenhalle, eines von Dieters Lieblingsrestaurants in Zürich. Zur Speisekarte gibt es im «Bärengasse» auch ein Schau-Buffet mit Antipasti. Und in der Weinkarte findet man neben einigen guten Tropfen Meiers «Ojo de Agua»-Weine von kontrolliert biologischem Anbau in der bekannten argentinischen Weinbauregion Mendoza und das zu sehr fairen Preisen. Das Weinangebot könnte allerdings noch optimiert werden.

PS: Übrigens lohnt sich auch ein Besuch in Dieters kleinem aber feinen Ladenlokal «Ojo de Agua» an der Oetenbachgasse.

Restaurant Bärengasse, Bahnhofstrasse 25 / Bärengasse, 8001 Zürich,
im Lichthof am Zürcher Paradeplatz, Telefon 044 210 08 08
Öffnungszeiten: Mo bis Fr 08 – 24 Uhr, Sa 10 – 24 Uhr
So geschlossen

  http://restaurant-baerengasse.ch
BIANCHI

Wenn zweigrosse Zürcher «B's» zusammenspannen kann kaum etwas schief gehen. Daniel Böniger schrieb im züritipp: Dank des Restaurants Bianchi werden wohl viele Leute Fischstäbchen den Rücken zuwenden. Und künftig stattdessen Lasagne mit Crevetten geniessen.

Bindella hat sich mit Bianchi zusammengetan mit dem Ziel die Zürcher Gaumen mit Fisch und Meeresfrüchten in Varianten und feinster Art zu verwöhnen. Der Gastrounternehmer und Weinhändler Bindella und der Fisch- und Lebensmittelimporteur Bianchi sind stadtbekannt, haben beide südländische Wurzeln, blicken auf eine gut 100-jährige Firmengeschichte zurück und haben sich längst einen Namen geschaffen. Bindella ist für die operative Führung zuständig, Bianchi ist Namensgeber des neuen Restaurants und bringt seine Fischkompetenz ein. Gastgeber ist João Jordão.

Ristorante Bianchi, Limmatquai 82, 8001 Zürich,
Telefon 044 262 98 44
Öffnungszeiten: Mo bis Sa von 11.30 bis 23.30 Uhr
Sonntag von 11.30 bis 22.30 Uhr

  http://www.bindella.ch
 
Bindella
Rudi Bindellas Philosophie «terre - vite - vita» wird in all seinen Restaurants und so auch im Bindella von allen bis ins Detail gelebt, angefangen beim aufmerksamen, liebenswürdigen Service und dem frisch gebackenen Brot, über den genauso frischen Fisch zum köstlichen Tropfen, bis hin zum doppelten Espresso.
In Gassen 6, 8001 Zürich, Tel. 044 221 25 46, geschlossen: So mittag
  http://www.bindella.ch
Blaue Ente
Ein grosse Dankeschön gehört Monica und Rudolf Weber. Sie haben es geschafft, dass die Ente in der Mühle Tiefenbrunnen zum ewig jungen Klassiker geworden ist. Das Rezept: Die von Charme geprägte Gastfreundschaft, die Ente auf dem Teller und Bruno Widmers Brancaia im Glas. Neu: Die Webers haben jetzt die Schlüssel und Kochlöffel an Marc Wyss weitergegeben, der mit neuem Elan und raffinierter Küche (14 GaultMillau-Punkte) im aufgefrischten Ambiente begeistert. Und die Webers? Sie haben die ehemalige «Stapferstube» übernommen.
Blaue Ente, Seefeldstrasse 223, 8008 Zürich, Tel. 044 422 77 06, geschlossen: 25. Juli bis 7. August, 24. Dezember bis 1. Januar
  http://www.blaue-ente.ch
BÜ'S
  Im ehemaligen Hexagone, das jetzt BÜ'S heisst, kommen Weinliebhaberinnen und Weinfreaks im doppelten Sinn auf ihre Rechnung. BÜ (Jörg Bühler), der neue Capo in diesem zentral zwischen Bahnhofstrasse und Rennweg gelegenen charmanten Bistrot, sorgt mit einem verführerischen Angebot und attraktiven Preisen dafür. BÜ hat ehemals als Sommelier im Tübli und in der Folge im «Forum Romanum» in Dällikon grossartige Weine entkorkt und tut das fortan an der Kuttelgasse. Mit der Übernahme der tollen Beiz, konnte er einen seit mehr als zehn Jahren gehegten Traum verwirklichen. Wer guten Tropfen und bester Bistroküche (14 GaultMillau-Punkte) zugeneigt ist, sollte diesen kulinarischen Tipp unbedingt aufgabeln.
Kuttelgasse 15, 8001 Zürich, Tel. 044 211 94 11 · Fax 044 211 94 10
Geöffnet: Montag bis Freitag 11.00 – 15.00 Uhr und 17.00 – 24.00 Uhr
geschlossen: zwei Wochen im März, zwei Wochen im Oktober
Brasserie Schiller & Goethe-Bar
Der Raum Bellevue - Stadelhofen wird immer attraktiver. In das umgebaute Parterre des NZZ-Redaktionssitzes im Zürcher Seefeld ist ein Gastrobetrieb eingezogen. Er besteht aus der Brasserie Schiller und der angrenzenden Goethe-Bar, benannt nach den zwei Strassen, an die das Gebäude grenzt: Die Schiller- und die Goethestrasse stammen aus Zeiten, als das benachbarte Opernhaus noch Stadttheater hiess und auch Klassiker des Sprechtheaters aufführte. Das Logo des neuen Lokals zeigt die beiden deutschen Dichterfürsten im Dialog, und dabei wird ihren Silhouetten gelegentlich sogar eine Sprechblase beigefügt, die das eine oder andere Zitat aus ihrer Feder enthält. Die Brasserie Schiller und die Goethe-Bar werden von Candrian Catering betrieben, einem Gastrounternehmen, das sich seit Generationen in Familienhand befindet. Ein anonymer online-Kommentar: Einfach toll! Wir waren gestern im Schiller und heute morgen in der Goethe Bar. Design, Essen, Service fanden wir hervorragend. Vom Gipfeli und Kaffee bis zum Dessert - einfach Spitze. Dass bereits nach so wenigen Öffnugnstagen alles so perfekt läuft, finde ich beachtlich. Kompliment. Ich komme wieder.
Brasserie Schiller und Goethe-Bar, Goethestrasse 10, 8001 Zürich. Öffnungszeiten: Restaurant täglich von 11.30 bis 14 Uhr und 18 bis 24 Uhr; Bar/Lounge Mo bis Mi 6.30 bis 24 Uhr, Do und Fr 6.30 bis 2 Uhr, Samstag 8.30 bis 2 Uhr, Sonntag 8.30 bis 24 Uhr.
Telefon 044 222 20 30.
  http://www.candriancatering.ch
Caduff's Wine Loft
Der ultimative Treff von Weinfreaks beiderlei Geschlechts. Man trifft sich at least im hervorragend dotierten Weinkeller bei der Wahl seiner Flasche(n). Gastgeber und Koch Beat und sein Team zaubern Schmackhaftes auf den Teller (neu: 15 GaultMillau-Punkte, Bravo Beat!) und Nadja sorgt mit ihrer Crew für das Wohl der vorwiegend auch weinverliebten Gäste. Mit Arosa haben Beat und Nadja ja schon vor längerer Zeit Schluss gemacht.
Kanzleistrasse 126, 8004 Zürich, Tel. 044 240 22 55,
geschlossen: Sa mittag und So und 24.12.2008 bis 06.01.2009
  http://www.caduffs.ch
Cantinetta Antinori
Italienisch, toskanisches Ambiente, charmanter servizio, schmackhafte piatti und vini eccellenti lassen den Alltag nel cuore della città schnell vergessen. Que piacere!
Augustinergasse 25, 8001 Zürich, Tel. 044 211 72 10
  http://www.bindella.ch
Carlton: Markus Segmüller, Sommelier des Jahres 2006, Gratulation!
  Im umgebauten Carlton mit seiner fast hundertjährigen Tradition sorgt das junge Unternehmerpaar Daniela & Markus Segmüller für eine tolle Ambiance und grossartige Weine. Markus wurde vom GaultMillau Schweiz zum Sommelier des Jahres 2006 ernannt. Wir gratulieren. Küchenchef Philippe Janes Philosophie zur heutigen, manchmal vergessenen Einstellung zum Kochen aus Grossmutter's Rezeptbuch: Möge alles Dir geraten
was in diesem Buche steht,
Suppen, Süssigkeiten, Fisch und Braten
und wovon noch sonst die Red.
Mögest nimmer Du vergessen
des Koches erste Pflicht,
stehts zu kochen gutes Essen
ab und zu ein Liebgericht.
Willst Du alles bestens führen,
wünsch ich Dir der Dinge drei
feines Zünglein zum Probieren
Lust und Lieb zur Kocherei.

Ein konstanter Wert ist der hervorragend bestückte Weinkeller von Markus, ebenso wie der Innovationsgeist der Gas(t)geber. Sie sorgen für frischen Wind im Bahnhofstrassenviertel. Im imposanten Restaurant mit Grossstadt-Ambiente, in der denkmalgeschützten Locanda, in der trendigen Bar (Art-déco) sowie im Weinkeller- und Degustationsraum «TheVault» trifft sich tout Zürich. Die Liste im mehrfach ausgezeichneten Weinkeller ist lang. Nicht nur 550 Provenienzen, darunter auch rare Kultweine locken, sondern auch äusserst vernünftige Preise.
Bahnhofstrasse 41, 8001 Zürich, Tel. 044 227 19 19, Geschlossen: So
24. Dezember geöffnet
25. - 28. Dezember geschlossen
29. - 31. Dezember geöffnet mit Gala Diner und Silvesterparty
1. - 4. Januar 2009 geschlossen
  http://www.carlton.ch
Caveau Mövenpick
  Die Caveaus von Mövenpick sind der Treffpunkt für alle, die zuerst an den Wein und erst dann ans Essen denken. Hier kann man immer wieder glasweise tolle Entdeckungen machen. Für den Hunger danach oder dazu ist gesorgt.
Nüschelerstr. 1, 8001 Zürich ZH, 044 211 91 39 oder
Seefeldstrasse 40/Kreuzstrasse, 8008 Zürich, Tel. 044 253 70 70,
geschlossen: So
Le Cèdre (Casino Aussersihl)
Lassen Sie sich von Charmeur Maurice Houraibi, seinen libanesischen Mezzeh und guten Weinen (Chapeau!) in eine andere Sinneswelt entführen. Der ideale Ort für das Tafeln im Freundeskreis.
Badenerstr. 78, 8004 Zürich, Tel. 044 241 42 72, geöffnet: Mo bis Fr 11:30-14:00 und 18:00-00:30, Sa/So 18:00-00:30
  http://www.libanesisch.ch
Certo Ristorante Bar
René Zimmermann und Martin Arnold haben aus dem legendären Ristorante Cooperativo einen gemütlich genüsslichen Treffpunkt gemacht, keine Erlebnisgastronomie, sondern Authentizität, keine Manieriertheiten, sondern echte Gastfreundschaft oder in den worten von Slow Food-Gründer Carlo Petrini: «Buono - pulito - giusto», gut – sauber – fair. Man hat ganz sich der italienischen Küche verschrieben und wartet auch mit einem entsprechenden Angebot an ausgesuchten Tropfen auf.
Beim Eintreten nimmt man als erstes die Fleischaufschneidemaschine wahr. im Innern des Lokals ist alles neu: Ein dunkler Parkettboden wurde verlegt, an der Decke hängen zwei prächtige Kristallkronleuchter, die Wände sind in dezentem Gelb gestrichen. Ein grosses Stillleben des Zürcher Künstlers Uwe Wittwer gibt dem Ganzen einen individuellen Akzent. Neu ist die Bar mit ihrem imposantem Tresen. Im Sommer können die Fenster geöffnet werden, so dass man direkt hineinspazieren kann.

Ristorante Certo, Strassburgstrasse 5, 8004 Zürich
Reservationen nur telefonisch 044 241 04 04
Öffnungszeiten Bar: Mo - Sa 9:00 - 24:00
Restaurant: Mo - Fr 11:30 - 14:00, 18:00 - 24:00, Sa 18:00 - 24:00
  http://www.certo.ch
Didi's Frieden: Nummer 1 unter den Zürcher Trendbeizen!
Didi Brunas Frieden hat offensichtlich auch die Tester von ZÜRICH GEHT AUS begeistert und nimmt in der neusten Ausgabe den ersten Platz unter den Trendbeizen Zürichs ein. Didi hat es verdient. Die Fangemeinde hat sich nicht zweimal bitten lassen und stürzt sich schon seit Oktober 2006 mit hoher Erwartung auf seine 55 Plätze. Sie und all die immer mehr werdenden, neugierigen Geniesserinnen und Geniesser sorgen dafür, dass das Telefon fast ununterbrochen heiss läuft.

Didi's Klassiker und Neukreationen sowie entsprechende Trouvaillen aus seinem Weinkeller gibt es drinnen und im Sommer im Garten. Ein paar Tage im Voraus reservieren empfielt sich. Wer Glück hat, findet noch das eine oder andere Plätzchen.

Didi’s Frieden, Stampfenbachstrasse 32 (beim Central), 8006 Zürich,
von Mo-Sa 11:00 bis 14:30 und 17:00 bis 24:00 Uhr.
Telefon 044 253 18 10, Fax 044 253 18 12, info@didisfrieden.ch
  http://www.didisfrieden.ch
Dolder Grand: The Restaurant
Der Kölner Heiko Nieder überzeugt mit junger und innovativer Gourmetküche. Das ist Gault Millau 17 Punkte wert. Und FAZ-Gastrokritiker Jürgen Dollase meint «Der Wechsel des hochtalentierten Heiko Nieder ist für die deutsche Szene bedauerlich.» Na also, wer hat den da etwas gegen deutsche Arbeitskräfte in der Schweiz.

The Restaurant, Kurhausstr. 65, 8032 Zürich, Telefon 044 456 60 00
Di bis Fr, Mittags 12.00 bis 14.00, Abends 19.00 bis 22.00
Samstag, Abends 19.00 bis 22.00, Sonntag, Mittags 12.00 bis 14.00
  http://www.thedoldergrand.com
Florhof
Romantik, 15 GaultMillau-Punkte von Eric Dénecheau und seiner Crew sowie ein tolles Weinsortiment zu erschwinglichen Preisen – das ist Musik! Man findet diese in unmittelbarer Nähe der malerischen Altstadt. Universität, Technische Hochschule, Schauspielhaus und Kunsthaus sind auch zu Fuss rasch zu erreichen. Ein genüsslicher Abstecher ins komplett renovierte Zürcher Boutique-Hotel in unmittelbarer Nähe von Musikhochschule, Schauspielhaus und Kusthaus lohnt sich.
Florhofgasse 4, 8001 Zürich, Tel. 044 250 26 26, Di-Fr 11.30-15.00 und 18-24.00, Sa 18.00 - 24.00, geschlossen: So und Mo
  http://www.florhof.ch
GINGER more than sushi: NEU und doppelt so gross!

Das aufgefrischte, coole Design der Räumlichkeiten – es sind jetzt zwei – ergibt den entsprechenden Rahmen für Liebhaber japanischer Küche. Hervorragender, eingelegter Ginger steht stellvertretend für das Angebot an japanischen Gerichten, die zum einen vor den Augen der Gäste vorbeiziehen, zum andern präpariert werden. Aus erstklassigen, kalten und warmen Gerichten lässt sich ein abwechslungsreiches, individuelles und mehrgängiges Menu kombinieren. Und auch für Entertainment ist gesorgt, denn man kann den Köchen beim Arbeiten zusehen.
Ginger, Seefeldstrasse 62, 8008 Zürich, Tel. 044 422 95 09
Mo bis Fr 11:45 - 14:30 und 17:00 bis 24:00, Sa 17:00 bis 24:00
So geschlossen

  http://www.ginger-restaurant.ch
Idaburg
  Ist nach wie vor gut. Hier perfektioniert Küchenchef Matthias Hunziker das Handwerkliche vortrefflich: Klassisches und Bewährtes, im Idealfall sogar Nostalgisches.
Gertrudstrasse 44, 8003 Zürich, Tel. 044 451 18 42, geschlossen: Samstagmittag, Sonntag und Montag
Kaiser's Reblaube & Goethe-Stübli
Peter Brunners kreative Marktküche setzt auf beste Ingredienzen und Gäste die das genauso zu schäzten wissen, wie die gut getroffene Auswahl von ausgezeichneten Tropfen zu äusserst moderaten Preisen. Fragen Sie nach Peter Brunners Kochbüchern und vergessen Sie nicht zu reservieren. Unten in der «Wystube» ist es sehr gemütlich, im Goethe-Stübli (14 GaultMillau-Punkte) im ersten Stock etwas ruhiger und intimer. Schön übrigens , dass Peter auch Vegetarier in seine Menüvorschläge miteinbezieht und das äusserst kreativ.
Victor Giacobos treffender Kommentar: «In einer Hinsicht kann ich die Reblaube nur mit einem Mc Donalds- Restaurant vergleichen: Hier wie dort werde ich nicht von Feinschmeckern belästigt.... Und dies hat mit der Stimmung (ich vermeide den Feinschmeckerbegriff «Cachet») im Lokal zu tun, dem allgemeinen Verzicht auf Chichi und der konsequenten Reduzierung der Unterteller auf einen einzigen. Hinzu kommt die freundliche aber nie servile Art des Personals. Hier wird durch die unkomplizierte Atmosphäre auch ein Wein-«Connaisseur» der schwerst önologischen Sorte gleich beim Eintritt automatisch auf Normalbenimm zurückgestutzt.»
Glockengasse 7 (bei der Kirche St. Peter), 8001 Zürich
Tel. 044 221 21 20, geschlossen: Sa Mittag, ganzer So
  http://www.kaisers-reblaube.ch
Kaufleuten
Unweit der Bahnhofstrasse, inmitten Pia Schmids Ästhetik, trifft sich Zürichs «Kuchen» nach wie vor zum Schmausen und Schlürfen. Ein echter Eating-Point für Gerngesehene.
Pelikanstrasse 18, 8001 Zürich, Tel. 044 225 33 33
  http://www.kaufleuten.com
Kronenhalle
Hier kommt die Aura nicht unbedingt aus den Kochtöpfen (14 GaultMillau-Punkte), sondern von den Werken berühmter Kunstmaler, dem unübertrefflichen Ambiente und den illustren Gästen. Weinfreaks kommen eher zu kurz – muss das sein?. Doch wer ausländischen Freunden imponieren will, kommt nicht um diese schon längst weltberühmt gewordene heilige Halle und die legendäre Bar herum.
Rämistr. 4, 8001 Zürich, Tel. 044 251 66 69, Bar 044 251 15 97,
Lounge, Talackerstrasse 34: 044 225 33 66, geschlossen: So
  http://www.kronenhalle.com
LaSalle
Nach ihrem Erfolg in der Idaburg bestätigen Claudine und Walter ihr Ausnahmetalent im imposanten und coolen Glaskasten unter dem Schiffbau-Hallendach. Die junge Önologin Caroline Palla zeichnet für Nasen und Portemonnaie-Trouvaillen in der Weinkarte. Und eine hoch motivierte Crew, zu der unter anderen auch der flinke Werni gehört, sorgt für dramaturgische Kontinuität am Tisch auch in der Nach-Marthaler-Aera. Cool übrigens die Bar, mit dem Blick über die Dächer des Quartiers.
Restaurant Bar, Schiffbaustrasse 4, 8005 Zürich, Tel. 044 258 70 71, Mo / Di 11:00 - 24:00, Mi / Do 11:00 - 01:00, Fr 11:00 - 02:00
Sa 17:00 - 02:00, So 17:00 - 24:00
  http://www.lasalle-restaurant.ch
Lindenhofkeller/Hofer's Wy-Lounge
Ein heisser Tipp für Weinfreaks. An der Pfalzgasse, wenige Schritte von der Bahnhofstrasse entfernt und etwas versteckt, liegt das charmante Feinschmeckerlokal (14 GaultMillau-Punte) des jungen Ehepaars Hofer. Die beiden haben das Lokal Mitte 2004 von den Eltern übernommen. Der gelernte Koch René Hofer und sein Küchenchef Alain Woeffler bringen Schmackhaftes auf die Teller, die von Renés Frau Andrea und ihrer Crew mit Charme serviert werden. Die englisch-französische Ambiance und der gemütliche Kachelofen sind geblieben. Geblieben ist auch Renés Weinleidenschaft, die er von Vater Leo geerbt hat. Kein Wunder, dass man hier eine grosse, qualitartiv beeindruckende Auswahl hervorragender Provenienzen findet.
Pfalzgasse 4, 8001 Zürich, Tel. 044 211 70 71, geschlossen: Sa & So
29.11. - 20.12.2008: SAMSTAGABEND GEÖFFNET
BETRIEBSFERIEN/HOLIDAY:
23.12.08 - 04.01.09, Montag, 05.01. abends geöffnet
  http://www.lindenhofkeller.ch
Mesa: Wir gratulieren zu den 18 GaultMillau-Punkten!
Der renommierte Spitzenkoch Marcus G. Lindner hat jetzt 1 Michelin-Stern und 18 GaultMillau-Punkte erkocht. Wir gratulieren! Lindners Credo: «Die Kunst des Kochens besteht darin, hervorragende Produkte in ihrer Ursprünglichkeit zu belassen, und sie mit zeitgemässen Ideen in Einklang zu bringen.». Das hat allerdings seinen Preis. Anders ist es mit den Weinpreisen der exzellent bestückten Weinkarte. Sie sind sehr moderat. Weinliebhaber kommen also voll auf ihre Kosten. Wer preiswert einsteigen will, reserviert für den Lunch. Das täglich wechselnde sehr limitierte Angebot gibt einen Vorgeschmack auf abendlich «ruinöse» Schlemmereien.
Weinbergstrasse 75, 8006 Zürich,
Tel. 043 321 75 75, Fax 043 321 75 77, info@mesa-restaurant.ch
geschlossen: Sa mittags und So und Mo, drei Wochen im Juli/August
  http://www.mesa-restaurant.ch
Péclard (ehemals Schober) lockt mit Star-Patissier Patrick Mésiano
Michel Péclard, der 1968 geborene Juwelierssohn hat das ehemalige Café Schober übernommen. Michel Péclard lehrt an der Schweizerischen Hotelfachschule Luzern Finanzbuchhaltung und Rechnungswesen — und ist trotz dieses Umstandes einer der originellsten, kreativsten und innovativsten Gastro-Unternehmer in der gesamten Schweizer Gastro-Szene. Basis seines nachhaltigen Erfolgs ist sein ausgeprägter Spürsinn für die gastronomische Nutzung ungewöhnlicher Örtlichkeiten und «Locations», die bislang mit Gastronomie nichts am Hut hatten wie beispielsweise die «Tramstation», eine ausrangierte Tramstation oder die «Pumpstation», eine alte Pumpstation an der Uferpromenade im Zürcher Seefeld.

Bei Péclard findet man Macarons, Tartes aux citrons, Le Millefeuille und weitere Spezialitäten des renommierten französischen Patissiers Patrick Mésiano ist Chefpatissier im Hotel Métropole in Monte Carlo – im Dienst des Starkochs Joël Robuchon. Daneben betreibt Mésiano in Beaulieu-sur-Mer einen eigenen Verkaufsladen und eine Produktion. Zwei von Mésianos Spitzenkräften wirken nun bei Péclard in Zürich.

Schokoladen und Pralinés bezieht Péclard von der Confiserie Honold, den Tee aus der unmittelbaren Nachbarschaft – von Schwarzenbach. In der oberen Etage gibts eine Teebar. Optisch wird die Verbundenheit zwischen den zwei Lokalen zu sehen sein: Über dem Eingang des Schobers soll ein schwarzes Schild mit goldener Schrift prangen, das in Paris hergestellt wurde. Auch die Tische aus Holz, Marmor und Messingfüssen wurden in Paris produziert.

Das Schober ist ein Café mit französischem Flair. Neben süssen werden auch kleine salzige Speisen angeboten. Chef de Service ist Alan Johnson, der bereits 25 Jahre in dieser Funktion im Schober tätig war.

Francophone Schleckermäuler dürfen sich freuen!
   
 
Riesbächli heisst jetzt «imfelds»: Genuss à la carte

Victor und Marlise Imfeld haben ihr Konzept geändert. Nach vielen Jahren erfolgreicher traditioneller Bewirtung im Riesbächli freuen sie sich ihren vielseitigen neuen 5-Gänger zu präsentieren: Bankette & Anlässe, Gast- und Störküche und Kochkurse. Als Einmieter der Cave BB planen sie auch Aktivitäten rund um den Wein und seine Kultur: önologische Gaumenreisen durch wenig bekannte Regionen oder Schwerpunktabende zu Ländern, Terroirs, Winzern. Sie gehen auch auf Themenwünsche ein und sorgen für die önologische Begleitung.
Zollikerstrasse 157, 8008 Zürich,
Tel. 044 422 23 24, Fax 044 422 29 41

  http://www.imfelds.ch

Rigiblick: «Spice», «Quadrino»
  Im Fine Dinning Restaurant «Spice» und im Bistro «Quadrino» im Hotel Rigiblick lädt das Gastgeber-Ehepaar Lucia und Felix Eppisser zu genüsslichem Tafeln. Die beiden haben die Mariage von Architektur (Burkhalter Sumi) und Gastronomie zum wahren Gesamtkunstwerk gemacht.
Im «Spice» im Hochparterre – mit 16 GaultMillau-Punkten bewertet – wird französisch und asiatisch aufgetischt, kreative Gerichte für Augen, Nase und Gaumen, die unter anderm von Epissers «Epice»-Reisen durch den Fernen Osten beeinflusst sind.
Das Bistro «Quadrino», sieht Lucia als Ort für unkomplizierte Begegnungen lebensfroher Menschen. Hier wird eine marktfrische, saisonale Küche auf regionalen Produkten basierend präsentiert (hervorragendes Preis/Leistungsverhältnis). Anziehungspunkt ist der
7 Meter lange Eichenholztisch. Er ist als sozialer Treffpunkt gedacht.
Von 1997 bis 2003 führten Lucia und Felix gemeinsam den Gasthof zum Bären in Nürensdorf. Zuvor stand Felix schon in vielen renommierten Küchen am Herd, z.B. im Hotel Giardino in Ascona, im legendären du Théâtre in Bern, in den Hotels Savoy, Baur au Lac und Dolder in Zürich, im Landhotel Hirschen in Obererlinsbach und im Hirschen in Obermeilen. Lucia absolvierte die Hotelfachschule Luzern mit Bravour. Ihr Können und ihren Charme liess Sie in der Folge zum Wohl der Gäste walten: Im Giardino in Ascona, im Hotel Waldhaus in Sils-Maria, im Teufelhof in Basel, in der Krone Bätterkinden, im Restaurant Bellini in Interlaken und im Landhotel Hirschen in Obererlinsbach.
Wer den 0,5 Promillenein Schnippchen schlagen will, kann nach dem Diner im «Spice» in einem der sieben hohen, individuell eingerichteten Prachtszimmern träumen, mit Blick über die Stadt oder in den Wald.

Restaurant Rigiblick
Germaniastrasse 99, 8006 Zürich
Restaurant «Spice», geschlossen: So und Mo
Bistro «Quadrino»: ganztags geöffnet
Tel. 043 255 15 70, eppisser@restaurantrigiblick.ch
http://www.restaurantrigiblick.ch
 
RIVE GAUCHE & BAR im Hotel Baur au Lac
 

Das neue, transparentere und hellere Interior Design von Cornelius de Fries ist eine gelungene Symbiose von Tradition und Moderne und überzeugt nicht nur durch die clevere Bestuhlung sondern auch durch die harmonische Farbigkeit (Pistache/ Schokobraun). Unter dem Motto Fine Casual Dining zaubert der Jurassier Olivier Rais mit seinem Team Leckeres zum Thema «Mediterranean Grill» hervor. Die Weinauswahl aus dem Baur au Lac Weinkeller in Urdorf ist attraktiv und vielfältig.
Siehe auch unter: >Hotel
Restaurant: Mo bis Sa 11.30 bis 24.00 ((last order 23.45)
Bar: Mo bis Do 11.30 bis 01.00, Fr und Sa 11.30 bis 02.00
Ecke Tal-/Börsenstrasse, 8001 Zürich, Tel. 044 220 50 60,
geschlossen: So

  http://www.agauche.ch
Rossweid
Bernie Attingers Griff zum Pfannenstiel ist ihm längst vertrauter als derjenige zum Curlingstein, der hier nur noch als Dekoration dient. Wer einen himmelblauen Dienstag oder sonst was zu feiern hat, findet hier nebst Kachelofen, viel Holz und guter Küche auch gute Weine. Die «Rosse» gibts nebenan in der Halle des Bruders.
Rossweidstrasse 2, 8044 Gockhausen, Tel. 044 820 28 40
  http://www.restaurant-rossweid.ch
Sala of Tokyo
Zürichs japanische Küche (16 GaultMillau-Punte)! Ob Sushi oder Ente, einfach schmackhaft was hier aufgetischt wird. Die Rechnung braucht man ja nicht zu essen.
Limmatstrasse 29, 8005 Zürich, Tel. 044 271 52 90, geschlossen:
Sa Mittag, So und Mo
  http://www.sala-of-tokyo.ch
Sankt Meinrad: Gault-Millau-Entdeckung des Jahres 2008!
Wenn einer in 17-Punkte-Küchen in Steinen und Losone sowie in Didi Brunas Frieden mitgekocht hat, dann heisst das etwas! Als 23-Jähriger war er Küchenchef im «Münsterhof» des Gastrogenies Michel Péclard. Und dieser war es, der Tobias auf die freiwerdende Pacht des Sankt Meinrad hingewiesen hat. Tobias Meinrad Buholzer ist für die kulinarischen Leckerbissen im Sankt Meinrad verantwortlich und ist von Gault-Millau als Entdeckung des Jahres und 15 Punkten ausgezeichnet worden – Chapeau!. Schon als kleiner Junge wollte er in der Küche stehen und Gutes auf den Teller bringen: «Ich versuche immer, alles noch besser zu machen, als ich es schon mache.». Gastgeberin im Restaurant ist Sabrina Sterle. Sie hat Tobias im Ristorante Cinque kennengelernt und mit ihm vor zwei Jahren den Sprung in die Selbständigkeit gewagt und das Sankt Meinrad gepachtet. Zuvor hat Sabrina in andern namhaften Restaurants wie «Zentraleck» oder «Bü's» ihr Know how und ihren Charme gezeigt.
Stauffacherstrasse 163, 8004 Zürich, unweit der Bäckeranlage, Kreis 4 Tel. 043 534 82 77, Di bis Fr 11.30 bis 14.30 / 18.30 bis 24.00, Sa 18.30 bis 24.00
  http://www.sanktmeinrad.ch
Santa Lucia
Fünfzehn verschiedenen Pizze vom Holzofen, Pasta, Gnocchi, Fleisch oder Fisch und das alles frisch. Wenns günstig, schmackhaft, locker und fröhlich sein soll, sind Sie hier richtig.
z.B. Marktgasse 21, Tel. 01 262 36 26 oder
am Stauffacher, St. Jakobstrasse 6, 8004 Zürich, Tel. 044 241 83 04
  http://www.bindella.ch
Seidenspinner
Spieglein, Spieglein an der Wand – die «Fürstin» hats jetzt in der Hand. Nun muss man am Tisch nicht mehr in Schönheit sterben, man kann jetzt auch seinem Gaumen eine Freude bereiten. Denn seit Silvia Fürst vom Zentraleck als Geschäftsführerin in den Seidenspinner zu Andy Stutz gewechselt hat, hat die Küche zugelegt (14 GaultMillau-Punkte). So machts vielleicht jetzt auch Andy noch mehr Spass in seinem exklusiven Ambiente zu tafeln und das auch deshalb, weils für ihn etwas günstiger sein dürfte.
Andy Stutz und Silvia Fürst, Ankerstrasse 120, Tel. Tel. 044 241 07 00,
geschlossen: So
  http://www.seidenspinner.ch
Sein
2005 schrieb Martin Kilchmann in der Bilanz: «Die Stadt Zürich hat einen verlorenen Sohn wieder: Der Koch Martin Surbeck ist nach seinem Thurgauer Abstecher an die Limmat zurückgekehrt. Er kochte da in den späten achtziger Jahren im «Tübli» und später im «Agnes Amberg». Koch des Jahres war er übrigens bereits 1994 und nun hat er sich im «Sein» die 17 Gault-Millau-Punkte mehr als verdient – Chapeau!
Restaurant Sein, Martin Surbeck und Patricia Lackner
Schützengasse 5, 8001 Zürich, Tel. 044 221 10 65, Fax 044 212 65 80, Sa und So geschlossen.
  http://www.zuerichsein.ch
Sonnenberg
Auch ohne FIFA-Prominenz lassen sich Jacky's «Mezzelune» bei prächtigem Blick auf Downtown Zurich geniessen. Die Logenplätze im Garten sind begehrt und diejenigen im Club im oberen Stock gehören den Members. Die Preise der Weine sorgen für relative Nüchternheit. Tipp: Wer Besuch aus dem Ausland erwartet, dem bietet sich hier punkto Aussicht die Alternative zum Interieur in der Kronenhalle. Tisch am Fenster oder an der Gartenmauer reservieren. (14 GaultMillau-Punkte).
Hitzigweg 15, 8032 Zürich, Tel. 044 266 97 97
  http://www.sonnenberg-zh.ch
Terrasse
Traumplatz für Fans von Pia Schmids Innenarchitektur, Freunde von mediterraner Ferienambiance (auch auf dem Teller und im Glas) und Showtime-Süchtige. Zum Essen Fensterplatz auf der Limmatseite buchen! Im Sommer lockt der Garten.
Limmatquai 3, 8001 Zürich, Tel. 044 251 10 74
  http://www.bindella.ch
Urania Tapas y Restaurante
Hier gibts spanische Spitzenweine vom Feinsten und dazu typischen Fingerfood und weitere leckere mediterrane Spezialitäten in unge-
zwungener Atmosphäre. Beber und comer kann man übrigens auch unter freiem Himmel.
Uraniastrasse 7, 8001 Zürich, Tel. 044 210 28 08, geschlossen:
So mittag
  http://www.uraniatapasbar.ch
Wein & Dein
Alle, die gute Weine zum Essen zu schätzen wissen, werden sich mehrfach wohlfühlen im Wein& Dein, im Tenn des 350-jährigen Bauernhauses der Familie Zweifel in Höngg. Hier kann man zu vernünftigen Preisen nach Herzenslust «Weinen» und «Deinen». Für das entsprechende stilvolle Ambiente haben die Zürcher Architekten Pit Wyss und Urs Erni zusammen mit Innenarchitekt Georg Waldvogel gesorgt. Unter dem Management von Siegfried Hörl und Burkhard Zerlauth werden innovative Gerichte zu den Weinen serviert.
Die Weinauswahl ist riesig. Über 1000 verschiedene Tropfen warten in Zweifels WeinLaube nebenan. Zudem findet man ein stets wechselndes Angebot von Flaschenqualitäten zum glasweisen geniessen.
Restaurant WEIN & DEIN, Regensdorferstrasse 22, 8049 Zürich-Höngg
Telefon 043 311 56 33, Fax 043 311 56 34
E-Mail: info@weinunddein.ch, www.weinunddein.ch
Geöffnet: Di bis Fr 11.30 – 14.30 und 18.00 – 23.00 Uhr
Sa 17.00 – 23.00 Uhr. Geschlossen: So, Mo und allgemeine Feiertage
  http://www.weinunddein.ch
Wirtschaft Neumarkt
Ob im wahrhaftigen Sommernachts-Traumgarten oder drinnen, René Zimmermann und seine Leute tischen Überraschendes auf, schenken beste, günstige Tropfen aus und halten preisgekröntes Hochprozentiges bereit. Man trifft sich in der Bar.
Neumarkt 5, 8001 Zürich, Tel. 044 252 79 39
geschlossen: So
  http://www.wirtschaft-neumarkt.ch
Wolfbach
Im Zeichen der Mittelmeerküche führen Maurizio Davini und Antonino Alampi das schöne, alte Restaurant an der Wolfbachstrasse 35. Davini war Geschäftsführer im «Florhof», später im «Blu», Alampi Koch im «Ermitage» und im «Barometer». Zum Team gehört auch Davinis Frau Annette, eine Engadinerin, der man vermutlich den schönen Schieferboden, die schlichten weissen Tischtücher und vielleicht auch die angenehm sanfte Beleuchtung verdankt. (Quelle: NZZ Restaurantführer)
Restaurant Wolfbach, Wolfbachstrasse 35, 8032 Zürich, Tel. 044 252 51 80. geschlossen: Sa Mittag und So
  http://www.wirtschaft-neumarkt.ch

Zentraleck
Silvia Fürsts Ablösung ist nahtlos über die Bühne gegangen. Die beiden ambitionierten jungen Männer Jann M. Hoffmann und Stefan Iseli haben das Lokal sanft aufgefrischt und erfreuen die Gäste mit kreativer Küche und einer exzellenten Weinauswahl (12 GaultMillau-Punkte). Ein Abstecher ans nicht unbedingt zentral gelegene Eck bleibt lohnend.
Zentralstrasse 161/Ecke Martastrasse, 8003 Zürich, Tel. 044 461 08 00 geschlossen: Sa und So
  http://www.zentraleck.ch


DEUTSCHLAND

Konstanz

Cantina Rabajà
  Manchmal lohnt es sich eben die Grenze zu überschreiten. Wer sich traut und von Kreuzlingen kommend die Schweiz verlässt, befindet sich schon nach 200 Metern im «Piemont», das heisst in einer Vinothek mit entsprechenden Provenienzen und einer gemütlichen kleinen Osteria, die dazu Passendes und Wohlschmeckendes auf den Teller bringt. So die Schilderung guter Freunde, die Nasen und Gaumen erprobt sind. Unbedingt reservieren!
Kreuzlingerstrasse 7, D-78462 Konstanz, Tel. 0049 (0)7521-917884, geschlossen: So mittag und Mo
  http://www.cantina-rabaja.de


MALLORCA

Deya

El Olivo
  In der ehemaligen Ölmühle stilvoll eingerichtetes Restaurant im Hotel La Residencia gibt es exzellente Küche und eine gut dotierte Weinkarte mit den besten Spaniern und andern Topweinen. Die Tische im kleinen, sehr intimen Garten laden förmlich zu einem sich lang dahinziehenden Lunch ein. Unbedingt reservieren.
07179 Deya-Mallorca, Tel. (34) 971 63 90 11
  http://www.hotel-laresidencia.com

Santa Maria del Cami
  Das READS ist ein absolut einzigartiges 5-Sterne-Luxushotel in Privatbesitz mit nur 23 Zimmern. Gelegen am Fuße des Tramuntana-Gebirges, bietet es inmitten von 20.000 qm gepflegter Parkanlagen und eigenem Weingarten wunderschöne Aussichten auf die Landschaft sowie völlige Ruhe und Beschaulichkeit – und ist dabei dennoch nur 15 Minuten mit dem Auto oder 20 Minuten mit dem Zug von der pulsierenden Stadt Palma entfernt.
Das schon von weitem beeindruckende Anwesen, dessen Bau auf das 16. Jahrhundert zurückgeht, wurde innerhalb von sieben Jahren ebenso mühe- wie liebevoll in ein Hotel umgewandelt. Der Stil des Hauses lässt sich am besten beschreiben als gekonnte Mischung aus zeitgenössischen, klassischen und designorientierten Elementen, die die Philosophie des Besitzers widerspiegeln, dass nämlich ein Hotel eine Bühne für Träume und Überraschungen darstellen müsse.
Ein nicht nur kulinarisch ganz besonderes Erlebnis bietet das „Bacchus“ mit seinen exquisiten A-la-carte-Menues, kredenzt in einem zwölf Meter hohen Gewölbe, dessen Wände mit Trompe-l´oeil-Gemälden verziert sind. Unter der Leitung von Felix Eschrich kann sich dieses Restaurant schon seit Jahren verdient mit einem Michelin-Stern schmücken.
READS HOTEL & SPA, Santa Maria del Cami
07320 Mallorca, SPANIEN
Tel (00 34) 971 14 02 61
Fax (00 34) 971 14 07 62
readshotel@readshotel.com
  http://www.readshotel.com


AUSTRALIEN

Adelaide

The Grange (im Hotel Hilton)
  Eines der besten Restaurants der Stadt findet man unerwarteterweise im Hilton, im Zentrum der Stadt. Die Ambiance des Lokals entspricht der Hotelphilosophie und wäre nicht unbedingt einen Umweg wert, Küchenchef Cheong Liew's malaysisch, chinesisch, griechisch, französisch beeinflusste Kreationen in australischer Umsetzung hingegen schon. Und was uns Sommelier Trevor an weissen und roten Trouvaillen dazu einschenkte, war ebenfalls vom Feinsten.
Hilton Adelaide, 233 Victoria Square, Tel. 0061 8 8217 2000, geschlossen: So und Mo und Januar
  http://www.thegrangerestaurant.com.au

Sydney

Belmondo (The Rocks)
Die Gnocchi waren einfach ein Traum! Wo gibts das in Firenze, Milano, oder Roma? Tolle Atmosphäre im nicht ganz einfach zu findenden Lokal. Wirklich gute, echt italienisch Küche und einer Weinkarte, in der viele der besten Piemonteser und Toskaner neben ebenso guten Australiern gelistet sind. Gestaltet wurde das loftartig wirkenden Lokal von Luigi Rosselli, einem in der Schweiz ausgebildeten italienischen Architekten, der auch mit Mario Botta zusammen-
gearbeitet hat.
3/18-24 Argyle Street, The Rocks, Tel. 0066 2 9241 3700
  http://www.belmondo.com.au
Salt (im Hotel The Kirketon, Darlinghurst)
Hier im Erdgeschoss dieses lässigen und coolen Designerhotels treffen bunte Vögel bunte Vögel desselben oder andern Geschlechts, und das zu Luke Mangan's Küchenkreationen, die in dieser Traumstadt nur noch von Tetsuya Wakuda übertroffen werden. Entsprechende Weine zu den einzelnen Gängen lässt man sich glasweise einschenken. Unbedingt reservieren, gut shapen und die Bar nicht auslassen. It's Showtime!
229 Darlinghurst Road, Tel. 0061 2 9332 2011, Fax 0061 2 9332 2499
  http://www.kirketon.com.au
Rockpool (The Rocks)
Das Evergreen Sydney's war schon vor über zehn Jahren der heisse Beizentipp. Dieses nach wie vor zeitgeistig anmutende und für sein Interieur und die Küche mehrfach ausgezeichnete Restaurant gehört immer noch zu den besten der Stadt. Reservation nicht vergessen!
107 George Street, The Rocks, 2000 Sydney, Tel. 0061 2 9252 1888
geschlossen: Sa mittag, So
  http://www.rockpool.com
Tetsuya's (im Zentrum)
Tetsuya Wakuda ist ein passionierter Koch der Extraklasse. Trotzdem er zu den weltbesten Köchen gehört, ist er bescheiden geblieben. Seine unermüdliche Suche nach den besten Ingredienzen und die aussergewöhnliche Kreativität mit der er diese zu völlig neuen Gaumenfreuden verarbeitet, haben zur Folge, dass man schon Monate zuvor einen Tisch reserviern muss.
529 Kent Street, 0061 2 9267 2900
geschlossen: So, Mo
  http://www.tetsuyas.com

Australische Gastroführer

Mietta's

Die Initianten dieses hilfreichen Gastroführers, Mietta O'Donell und ihr Partner Tony Knox, waren vor gut zwanzig Jahren selbst als Restaurateure, in ihrem Restaurant Mietta's in Melbourne, tätig.
  http://www.miettas.com


ÖSTERREICH

Schützen am Gebirge

Taubenkobel
Eveline und Walter Eselböck huldigen der Philosophie: Geschmack verbindet. Diesem Versprechen leben die beiden denn auch auf allen Ebenen nach. Sie haben ja zum Glück auch nur eine. Doch Spass beiseite. Den «Taubenkobel» haben sie mit viel ästhetischem Feingefühl in ein für diese Gegend typisches, einstöckiges, schmales und langgezogenes Bauernhaus integriert. Dabei steht Modernes in wohltuendem Kontrast zu Authentischem. Für die Eselböcks ist Gastronomie eben gelebte Kultur, die keine Grenzen kennt. Klar, dass diese Haltung auch auf dem Teller, im Glas und den vier Gästezimmern sowie auf der hervorragend gestalteten Website deutlich zum Ausdruck kommt.
PS: Von hier ist es nur ein Katzensprung zum Neusiedlersee und zu den Rieden der Furore machenden Burgenländer Winzer.
Hauptstrasse 33, 7081 Schützen am Gebirge, Tel. 0043 2684 2297 geschlossen: Mo, Di
  http://www.taubenkobel.at

Wien/am Pogusch

Das neue Steirereck (das Erste) ist eröffnet!
  Das wohl seit eh und je beste Restaurant Wiens hat sich unter einigen Schwierigkeiten hochgedient und hat den von langer Hand geplanten, exklusiven, neuen Standort im wahrsten Sinne endlich erobert. Nun kann man sich also inmitten des Wiener Stadtparks, bei herrlichem Blick in den Park, von Helmut Österreichers Kreationen verwöhnen lassen. Wer dem Wein zugetan ist, hält sich am besten an die Empfehlungen des schon bald legendären Sommeliers Adolf Schmid.

Das Motto für die Mittagskarte (11 bis 17 Uhr) heisst: Leichte Gerichte, leichte Speisen, leichte Preise. Abends, von Montag bis Freitag ab 19 Uhr wird «Gewohnte Spitzenqualität aus unserer 4–Hauben–Küche» serviert. Zur Wahl stehen zwei Menus deren Gerichte auch nach Belieben ausgetauscht werden können. Sommelier Schmid hält zu jedem Gericht einen passenden Wein bereit, glasweise versteht sich, z.B. zum Lamm Zitron mit Melanzani-Polenta, einen 2001 Solitaire (BF, ZW, CF) von Feiler-Artinger in Rust.

Das ist aber längst nicht alles. Das neue Steirereck ist nicht «nur ein» Restaurant. Die innovativen Reitbauers haben ja schon mit dem >Pogusch gezeigt wo die Genussreise hingeht. In der «Meierei» (Mo-Fr von 12 bis 22 Uhr), gibt es 150 Käsesorten, Bauernbrot, Rahmsuppe und Schnitzel, und am Nachmittag zur vollen Stunde Wiener Mehlspeisen warm aus dem Ofen. In der «ess.bar», an der goldenen Tafel, werden von Mo bis Fr ab 17 Uhr kleine exklusive Gerichte für Kurz(ver)weiler serviert. Und das «Theater»(restaurant), dass Platz für 60 Personen bietet kann auch für Gesellschaften gemietet werden.

Zufahrt ab 19 Uhr gestattet – Kein Parken möglich (Parkgarage im Hilton oder zum 50%-Preis für Steirereck-Gäste im Hotel Intercont)

Steirereck im Stadtpark. A-1030 Wien. Geschlossen: Sa, So.
Tel: +43 1 713 31 68 . Fax: +43 1 713 31 68-2, wien@steirereck.at
  http://steirereck.at
Steirereck, (das Zweite) am Pogusch, ein «Must»!
«Griaßdi» heissts, wenn man endlich hier oben auf 1000 Meter angekommen ist und ein erstes Auge voll nimmt von der grossartig inszenierten Idylle inmitten intakter Natur. Es ist allerdings ein ganzes Stück Weg von Wien auf der A2 hierher zu fahren, denn man ist schon fast in Graz. Biegen Sie nach dem Simmering bei St. Lorenz im Mürztal nach rechts in das schmale Waldsträsschen ab und verzweifeln Sie nicht, wenn Sie weder links noch rechts Häuser sehen und oben am Pogusch einen Helikopter. Es gibt eben Leute, die schneller da waren. Das aus mehreren Bauernholzhäusern bestehende Anwesen mit dem aus dem Jahr 1616 wurzelnden Wirtshaus, ist nur von Donnerstag bis Sonntag geöffnet und wird, wie das Wiener Mutterhaus, von den unermüdlichen Reitbauers bewirtschaftet. Tipp: Unbedingt reservieren und vor dem Bestellen der weißen Nierndl mit Schwammerl und Pilzen, lassen Sie sich erklären, was es damit auf sich hat. Übrigens: Schlafen kann man z. B. bei Bauern auf den umliegenden Höfen. Geschlossen: Mo, Di, Mi
  http://steirereck.at/pogusch



USA

Napa Valley

French Laundry, Yountville
  Napa-Valley-Weinpilger tun gut daran den dazugehörenden Gastro-Trip nicht «last minute» zu treffen, sonst entgeht ihnen die einmalige Chance hier ohne jegliche Hektik zu einem neuen kulinarischen Höhenflug abheben zu können. Das ungefähr 60 Plätze aufweisende Restaurant ist auf Wochen hinaus ausgebucht. Es befindet sich etwas versteckt in einem verträumten, unauffälligen, pflanzenbewachsenen Holzhäuschen. Glückliche, die Einlass finden werden empfangen von der distinguierten Laura Cunningham, dieweil sich das Kochwunder Thomas Keller mit seiner ca. zwanzigköpfigen Crew daran macht, Appetizers und Miniportionen von überraschenden Gaumenkitzeleien her- und anzurichten. Für uns gabs insgesamt 18 verschiedene! Der Service ist untadelig und die Weinauswahl lässt kaum Wünsche offen.
6640 Washington Street, Yountville, Califonia 94599,
Tel. 001 707 944 2380
Wers lieber etwas günstiger und doch gut mag, kann das ebenfalls hier in Yountville, in Kellers Bistro Bouchon haben.
  http://www.frenchlaundry.com
Pinot Blanc, St. Helena
Von aussen eher unspektakulär wirkend, ist man überrascht von der Ambiance im Innern. Hier fühlt man sich wie in einem französischen Bistro. Die freundlich lockere Bedienung sorgt für Ungezwungenheit und die glasweise ausgeschenkten Topweine machen Freude an der Bar und auch bei Tisch wo frische Marktküche auf den Teller kommt und das auch draussen im Patio. Kein Wunder, dass das Pinot blanc zum Treffpunkt von Weinmakern des Valleys und Weintouristen aus aller Welt geworden ist.
  http://www.patinagroup.com/pinot%20blanc.htm
Weitere gute Restaurants im Napa Valley findet man auch in der Auberge du Soleil und im Meadowood Resort, siehe unter >Hotels

Wer weitere Restaurants in den USA sucht, findet sie auf der Website des amerikanischen Gastroguides ZAGAT:
  http://www.zagat.com